Rhoihesseleud I: Zwei Männer, viele Geschichten?

Dieses ist der erste Beitrag in der Reihe „Rhoihesseleud“, in der ich in loser Folge interessante Persönlichkeiten aus Mainz, Rheinhessen und vielleicht auch darüber hinaus vorstellen werde. Für Vorschläge, wen ich als nächstes portraitieren soll, bin ich immer dankbar.

Zwei Männer, viele Geschichten – oder doch nur eine? Fauki ist von Geburt an behindert und quasi schon immer auf den Rollstuhl angewiesen. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, dereinst als Stammgast die Mainzer Rockkneipe „Lindenbaum“ zu beehren. Obwohl diese sich in einem Keller befand. Dort lernte er Sweaty kennen, der ihm nicht nur einmal die Treppe runter- und vor allem wieder hochgeholfen hat.

 Als Fauki mal einen neuen Rolli brauchte, sammelte Sweaty kurzerhand Geld für ihn ein. 

Der Lindenbaum ist längst Geschichte (nur die Tür zeugt bis heute davon), Sweaty hat längst seine eigene Rockkneipe, das „Good Times“ in der Hinteren Bleiche, außerdem ein wenig weiter die Gaß hoch den Rock- und Liveclub „Alexander the Great“. Corona „sei Dank“ sind beide seit über einem Jahr fast durchgängig geschlossen. Fixkosten hat er trotzdem, und eigentlich könnte er die Tür komplett für immer zusperren. Wäre da nicht eine von Stammgästen ins Leben gerufene Patenschaftsaktion. Die Idee: Die Gäste spenden monatlich einen gewissen Betrag und sichern so das Überleben ihrer Lieblingskneipe. Denn ATG und GT sind nicht einfach irgendwelche Kneipen, sondern für viele Stammgäste ein zweites (oder gar einziges) Wohnzimmer.

Fauki ist nun einer dieser Paten und kann so Sweaty ein bißchen was zurück geben. Und der kann dank der Aktion die Zeit der Schließung nutzen und beide Läden renovieren. 

 Und hoffentlich auch bald wieder öffnen.

Wer mehr Infos oder gar selbst Pate werden will, verklickert sich hierhin:
http://atg-rockclub.de/

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